IMMH

18. November 2014

Nur für kurze Zeit hier zu sehen: Schätze aus dem Depot

Unter dem Motto „Nur für kurze Zeit hier zu sehen: Schätze aus dem Depot“ gibt es in der Gemäldegalerie auf Deck 8 ab sofort kleine Gemälde-Sonderschauen, die für jeweils zwei bis drei Monate dort präsentiert werden. Danach „verschwinden“ die Bilder wieder im Depot.

Den Anfang machen Werke des bekannten Marinemalers Claus Bergen (1885-1964).

Claus Bergen (1885-1964): Holländisches Segelschiff vor einem Hafen

Claus Bergen (1885-1964): Holländisches Segelschiff vor einem Hafen

4. November 2014

10.000ter Besucher am Schiffssimulator

Simulator

 

Ein waschechter Käpt`n und Hamburger Jung ist der 10.000te Besucher des Schiffssimulators im Internationalen Maritimen Museum.

Jürgen Schwand, Jahrgang 1936, in St. Georg aufgewachsen, fuhr jahrzehntelang zur See und wollte auf Deck 1 des Museums auf die Brücke eines Frachtschiffs zurückkehren und Seeluft schnuppern. Mit der „Tokio Express“, riesige 299 Meter lang und 32,20 Meter breit, ist er in den Hafen von Hamburg ein- und später aus Rotterdam ausgelaufen. Offenbar stand der Klabautermann mit am Ruder, denn ganz so routiniert wie früher, verlief die Reise nicht. Trotz Unterstützung der beiden Museums-Kollegen Hans Köhn und Jan Martens, zwei ehemalige Kapitäne, machte er mit dem ungewohnten Riesenpott erst mit der Hamburger Kaimauer und später mit einem Passagierschiff vor Rotterdam hautnahe „Bekanntschaft“

Was bleibt ist eine schöne Erinnerung, denn Anette Moritz vom IMMH überreichte Jürgen Schwandt eine Urkunde für die 10.000te Kommando-Übernahme. Besonders beeindruckt war er von der realistischen Kulisse auf den Computer-Bildschirmen, auch das Steuerrad fühlte sich vertraut an. Neu waren allerdings die modernen elektronischen Anzeigen und der „Grafikkram“, überall blinkte und funkelte es. Und auch die Größe des Schiffs war mehr als ungewohnt: „Die meisten Kähne, mit denen ich unterwegs war, hätten bei der „Tokio Express“ locker aufs Vorschiff gepasst“.

Seit der Übergabe durch den Spender Hapag Lloyd im August letzten Jahres ist der Schiffsimulator ein beliebter Anziehungspunkt. Er wird nicht nur von einzelnen Besuchern, sondern auch von Gruppen, von der Weihnachtsfeier über die Geburtstags-Gesellschaft bis zum Firmenausflug gebucht.

Termine für öffentliche Fahrten: jeweils dienstags, mittwochs und sonntags ab 14:00 Uhr. Reservierungen für Gruppen über Annette Moritz, a.moritz@peter-tamm-sen.de.

9. Oktober 2014

Sonderausstellung TIEF UNTEN ab 16. Oktober

TIEF UNTEN Der U-Bootkrieg 1914 – 1918

Am 22. September 1914 versenkte das deutsche U-Boot „U 9″ drei britische  Panzerkreuzer vor Hoek van Holland, fast 1.500 Seeleute fanden binnen weniger Minuten den Tod. Es war ein Albtraum für die englische Admiralität – und der erste Auftritt des U-Boots als Waffe. Der Kommandant des deutschen Bootes, Kapitänleutnant Otto Weddigen, wurde zum Helden einer ganzen Nation sowie der Kriegspropaganda.

Das Internationale Maritime Museum erinnert ab 16. Oktober mit seiner Sonderausstellung TIEF UNTEN an den U-Boot-Krieg vor 100 Jahren. Auf 300 qm werden zahlreiche, bislang nie gezeigte Exponate zu sehen sein. Sie stammen einerseits aus dem Archiv des Museums, andererseits beteiligten sich Leihgeber aus Deutschland, Großbritannien, Belgien und Dänemark. Bemerkenswert ist, dass sich erstmals das “National Museum of the Royal Navy” in Portsmouth zur Zusammenarbeit bei einer solchen Präsentation entschlossen hat. Von dort konnten u.a. zeitgenössische Propagandaplakate und wertvolle Dokumente entliehen werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im Bereich:  Sonderausstellung

Banner TIEF UNTEN Der U-Bootkrieg 1914 - 1918

 

 

24. September 2014

Gemeinsam stark

Ballinstadt und das Maritime Museum bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus

Das Auswanderermuseum BallinStadt und das Maritime Museum arbeiten schon seit einigen Jahren eng zusammen. Jetzt haben sich die beiden Museen noch enger vernetzt. In beiden Häusern verweisen Informationsstelen an ausgewählten Exponaten auf Themenschwerpunkte, die im anderen Museum vertieft werden können.PT Hr. Reimers Stelen

„Wir möchten die Besucher auf diese Weise neugierig machen und akzentuiert neue Perspektiven auf Themen unserer Dauerausstellung bieten. Ich freue mich über diesen Austausch mit unseren Partnern in der BallinStadt sehr“, sagt Stifter und Museumsgründer Prof. Peter Tamm. “Mit den neuen Informationsstelen vertiefen wir unsere Zusammenarbeit mit dem Internationalen Maritimen Museum und vernetzen die Inhalte unserer Ausstellungen”, erklärt Volker Reimers, Geschäftsführer der BallinStadt. “Für ein privat geführtes Museum sind solche Kooperationsmöglichkeiten sehr effektiv, um weitere Besuchergruppen anzusprechen.”

Gemeinsam haben die Mitarbeiter der beiden Museen ihre Dauerausstellungen auf thematische Verbindungen durchleuchtet und Texte erarbeitet, die den Besuchern weiterführende Informationen bieten und den Weg in das jeweils andere Museum weisen.
Darüber hinaus erhalten Besucher mit ihrer Eintrittskarte einer der beiden Museen im Partnermuseum 20 % Ermäßigung auf den Eintrittspreis.

5. September 2014

Neue Führung im Maritimen Museum

Kostüme und Logo WebMit MuSehumsgang! wird die Nacht im Museum lebendig

Der Film „Nachts im Museum“ war ein großer Publikumserfolg und wer würde sich nicht wünschen, Charaktere der Weltgeschichte persönlich und auf originelle Weise kennenzulernen?

Im IMMH ist das ab sofort möglich!  Schließen sich die Türen für die Tagesbesucher,  kommt mit MuSehumsgang! Leben in die abendlichen Räume. Da rasselt Klaus Störtebeker mit seinen Ketten oder man trinkt mit Lady Hamilton auf den Seehelden Horatio Nelson, entkommt einem Barbaresken Piraten nur mit knapper Not oder taucht in die Ära der ersten Kreuzfahrten ein.  Das Team von MuSehumsgang! führt mit über 10 verschiedenen Spielszenen nicht nur zu den Höhepunkten der vielseitigen Ausstellung, sondern vermittelt mit zeitgenössischen Kostümen einen authentischen Eindruck verschiedener Epochen maritimer Geschichte.  Mit Charme und einer guten Portion Humor, versprüht die nautische Zeitreise viel Tempo und Esprit.

MuSehumsgang! bietet für exklusive Gruppen bis 100 Personen die ideale Kombination mit dem IMMH als Veranstaltungsort. Die ca. 70minütige Eventführung kann für Firmenveranstaltungen, Konferenzen, Eventmarketing oder private Anlässe ganz auf die jeweilige Gruppe personalisiert oder mit einem Dinner oder Cocktail erweitert werden.

Weitere Informationen unter www.musehumsgang.de

Anfragen und Buchungen an pw@musehumsgang.de oder a.moritz@peter-tamm-sen.de, 040/300 92 30-34.

Jetzt bereits an Weihnachten denken!

In der Adventszeit wird MuSehumsgang! auch während der normalen Öffnungszeiten des Maritimen Museums als öffentliche Führung  angeboten:

Samstag, 29.11. und Samstag 13.12.2014 jeweils 16.30 Uhr (Mindestteilnehmerzahl erforderlich).

Historische Führung inklusive Museumseintritt € 25,00 pro Person.

Eine Voranmeldung ist erforderlich: Annette Moritz, 040/300 92 30-34, a.moritz@peter-tamm.sen.de

 

 

20. August 2014

ARCHE zu Gast im Maritimen Museum

ARCHEVor drei Monaten war das Maritime Museum bei der ARCHE in Jenfeld, um neben Kinderbüchern und Eintrittskarten für die Kleinen auch einen iMac-Computer für das Jugendhaus zu übergeben. Nun kamen die Kinder der ARCHE zum Gegenbesuch in den Kaispeicher B. Stifter und Museumsgründer Prof. Peter Tamm begrüßte die jungen Gäste und zeigte ihnen, wie man ein Containerschiff steuert. Es gab viele Fragen und glückliche Gesichter. Allen Beteiligten hat es riesigen Spaß gemacht. Täglich kommen rund 40 – 60 Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren in die private und allein durch Spenden finanzierte Jugendeinrichtung ARCHE. Mehr Infos unter http://www.freundeskreis-arche-hh.de.

 

14. August 2014

100 Jahre Panamakanal

Präsentation im Maritimen Museum

Vor hundert Jahren wurde der Panamakanal eingeweiht, damals das “Achte Weltwunder” genannt. Eine kleine Präsentation in der Fleet Lounge des Museums (Foyer)  zeigt in zwei Dioramen die bestehende und die in Konstruktion befindliche Gatun-Schleuse auf der Atlantik-Seite des Kanals. Die Modelle veranschaulichen in beeindruckender Weise den Größensprung in der Tonnage der Schiffe, die nach Fertigstellung der Erweiterung den Kanal passieren können. Unter verschiedenen Exponaten wird auch ein kleines Modell des Dampfers ANCON zu sehen sein, der am 15. August 1914 den Kanal mit seiner Durchfahrt offiziell eröffnete. Eine Groß-Grafik vermittelt alle relevanten Details zu den Schleusen.Panamakanal

14. Juli 2014

Einzigartige Fotos aus dem IMMH auf “Spiegel Online”

Auf Anregung des Maritimen Museums hat “Spiegel Online” über die legendäre Luxusyacht “Christina”

(http://www.spiegel.de/einestages/onassis-jacht-christina-tamm-fotos-zeigen-partyleben-a-977404.html)

Onassis Christina Monaco

und die letzte Nordlandfahrt von Kaiser Wilhelm II. berichtet.

(http://www.spiegel.de/einestages/kaiser-wilhelm-ii-auf-reise-vor-dem-ersten-weltkrieg-a-978270.html)

Kaiser Abschied Sognefjord

Das Maritime Museum stellte für beide Themen zahlreiche unveröffentlichte Fotos sowie Informationen zur Verfügung.

Hervorgehoben wird in den Beiträgen Museumsgründer und  Stiftungsvorstand Prof. Peter Tamm. Er war mit dem Eigner der “Christina”, dem Reeder Aristoteles Onassis als junger Schifffahrtsredakteur des “Hamburger Abendblattes” häufig zusammen getroffen. Mit ihm verband ihn dann später eine Freundschaft- ebenso wie mit dem Konstrukteur des Schiffes, dem Architekten Caesar Pinnau. Pinnau war für sein schnittiges Schiffsdesign bekannt. Er konstruierte auch die Frachtschiffe der Cap-Serie der Reederei Hamburg Süd wie die “Cap San Diego”. Außerdem entdeckte Prof. Tamm im Salon der “Christina” seine Leidenschaft zum Sammeln von Knochenschiff-Modellen. Onassis hatte dort einige Modelle ausgestellt. Sie waren um 1800 herum von französischen Gefangenen in England aus Rinderknochen geschnitzt worden. Prof. Tamm besitzt heute mit 32 Exemplaren die größte Knochenschiff-Sammlung der Welt. Die “Christina”, eine weitgehend umgebaute kanadische Weltkriegsfregatte, wurde vor 60 Jahren, am 8.Juli 1954, von den Howaldtswerken Kiel an Onassis übergeben. Der griechische Milliardär orderte bei deutschen Werften in der Nachkriegszeit mehr als ein Dutzend Tanker und eine Walfangflotte und schuf damit Tausende von Arbeitsplätzen. Auf der Kaiserlichen Yacht “Hohenzollern” verbrachte der deutsche Kaiser vor 100 Jahren, im Juli 1914, seinen letzten Norwegen-Urlaub. Aus dem Nachlass ihres damaligen Kommandanten, Johannes von Karpf, erhielt Prof. Tamm u.a. eine Reihe von Fotoalben. Die Veröffentlichung  von “Spiegel Online” wurde ausschließlich mit Bildern daraus illustriert.

“Spiegel Online” ist eine der reichweitenstärksten deutschen Internetseiten. Die Nachrichten-Seite erreicht 11 Millionen Nutzer. Beide Artikel wurden in der Rubrik “einestages” veröffentlicht, die sich historischen Themen widmet.

Verfasst wurden die Beiträge von der Redakteurin und Historikerin Dr. Katja Iken.

10. Juli 2014

Hoher Besuch aus Indien im Maritimen Museum

Foto IndienDer neue Befehlshaber der indischen Marine, Admiral R.K. Dhowan, und der Inspekteur der Bundesmarine, Vizeadmiral Axel Schimpf, haben gestern Abend das Maritime Museum besucht. Empfangen wurden Sie von Stiftungsvorstand Prof. Peter Tamm. Im Anschluss an die Führung durch die Ausstellung gab Prof. Tamm ein Essen für die indisch-deutsche Delegation. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste von der weltweit größten Sammlung von Schiffsmodellen aus aller Welt, den Seegemälden und den historischen Darstellungen der militärischen Auseinandersetzungen auf den Weltmeeren. Die indische Marine ist in den letzten Jahren stark expandiert und gehört heute zu den größten der Welt.

4. Juni 2014

Weltweit erstes maritimes Museum auf hoher See

SchiffsbegrüßungAm Sonntag lief das neue Kreuzfahrtschiff der TUI Cruises erstmals Hamburg an. An Bord präsentierte Richard J. Vogel, CEO TUI Cruises, zusammen mit Prof. Peter Tamm, und Prof. Dr. Karin Lochte, Vorsitzende des Konsortium Deutsche Meeresforschung und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, ein echtes Novum auf einem Kreuzfahrtschiff: „Meerleben“ – das weltweit erste maritime Museum auf hoher See.  Die interaktive Dauerausstellung ist eine Kooperation von TUI Cruises und dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg. Unterstützt wird sie vom Konsortium Deutsche Meeresforschung, in dem alle großen Forschungsinstitute und Einrichtungen der Meeres-, Polar- und Küstenforschung aktiv sind. Ausstellung TotaleBesonders mitgewirkt an „Meerleben“ haben folgende KDM-Mitglieder: Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und das MARUM Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen. „Meerleben“ umfasst insgesamt rund 300 Quadratmeter. Eine sehr großzügige Fläche auf einem Schiff, wo Platz das wertvollste Gut darstellt.

Ausstellung Globus 

Prof. Peter Tamm freute sich über die gelungene Ausstellung: „Nur als gute Crew kann man auf hoher See den Kurs halten. Dabei entscheidet das WIR-Gefühl immer über den Erfolg einer Unternehmung. Die Crew der TUI Cruises hat mich überzeugt und ich freue mich sehr, dass WIR einige Schätze aus meiner Sammlung mit der Mein Schiff 3 auf See schicken können.“ 

 Highlights der Ausstellung zum Download